Es ist ein Traum, so früh im Jahr auf Korfu zu wandern. Fast alle bekannten Unterkünfte liegen noch im Winterschlaf, der Regen bricht dann und wann als Wolkenbruch über meinen Kopf herein, aber zu meinen Füssen finde ich das Paradies. Gott, ist das schön hier, wenn alles grünt und blüht! Unter jedem Olivenbaum sprießt es. Diese zarten Farben, die kenne ich gar nicht aus den Sommermonaten. 

 

Es ist wirklich die richtige Zeit. Mein Zelt brauche ich am Ende gar nicht, weil doch immer irgendwo ein Zimmer zu kriegen ist. Selbst, wenn im Hotel noch Baustelle herrscht, Herzlichkeit und Gastfreundschaft sind stärker als alle drängenden Vorbereitungen für den Saisonstart. 

 

So habe ich Korfu noch nie erlebt. So nah, so unmittelbar und mit solch offenen Armen. So wohl habe ich mich hier noch nie gefühlt. Vor allem, weil jetzt, in diesem Monat, diese Insel wirklich noch in den Händen der Einheimischen ist. Weil ich fast allein auf dem Weg unterwegs bin. Und - weil ich in Farben und Düften schwelgen kann, die nur einen Monat später schon fast Geschichte sind. Auch wenn das Meer dann eine dankbarere Badetemperatur hat und der muffige Geruch aus den Zimmern verschwunden sein wird. Auch wenn dann die Häuser frisch gestrichen prunken und jetzt noch etwas angefressen sind vom Winter. Ich möchte keinen Schritt missen! Genau jetzt und hier!  Weiterlesen...

Wer braucht Wolkenkratzer?

Was der äußere Schein verrät

17. Februar 2017

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Wer braucht Millionen von Anhängern? Wer braucht einen Raum voller Menschen, die ihm zujubeln? Wer braucht die Gewissheit, das dort draußen Tausende den eigenen Worten lauschen? Wer braucht einen Tresor voller Gold? Wer braucht eine Firma voller kuschender Angestellter? Wer braucht ein Gesetzeswerk voller Regeln, denen alle folgen müssen? Wer braucht einen diktatorisch organisierten Staat? Wer braucht das Gefühl, das höchste Hochhaus der Welt gebaut zu haben? Und wer braucht einen Präsidentenjob?   Weiterlesen....

Innehalten - mitten im Trubel der Vorweihnachtszeit. Aussteigen - aus der Welt des Konsums und der materiellen Werte. Rückbesinnung - auf den eigentlichen Jahreswechsel. Einen Jahreswechsel im Einklang mit dem Rhythmus des Lebens und der Natur. Die längste Nacht, Wiedergeburt der Sonne, der Neubeginn des Lichts.

 

Sie stehen stellvertretend für unseren eigenen Neubeginn und auch für unsere eigene Dunkelheit. Es ist der Zeitpunkt, in dem wir harmonisch im Einklang mit den Elementen unser eigenes Sterben und Wiederauferstehen feiern können. Ganz bewußt. Ganz still. Weit weg vom Trubel, der sich um die Weihnachtszeit rankt. Weit weg vom Lärmen der Welt. Ganz bei uns. Mit uns. 

 

Wir schauen in unsere Vergangenheit und in unsere Zukunft. Wer bist du, welcher rote Faden zieht sich durch dein Leben und in was für eine Form hat es sich in den vergangenen zwölf Monaten gegossen? Wohin soll deine Reise jetzt gehen? Wer möchtest du sein? Wie möchtest du sein? Was für eine Ausrichtung möchtest du deiner Lebensreise im kommenden Jahr geben? Wofür bist du dankbar, was möchtest du feiern?  Weiterlesen...

Ich bin nicht du

17. Januar 2017

Ich bin nicht du,

ich bin nicht das, was du von mir denkst.

Du siehst nur ein Bild,

soviel kleiner und enger als ich jemals sein könnte.

Du siehst dich in mir,

wie in einem Spiegelbild.

Ein klares Bild von dir.

 

Schau dich an!

Was du von mir denkst, denkst du von dir.

Was du an mir verurteilst, verurteilst du an dir.

Was du an mir nicht magst, magst du an dir selbst nicht.

Was du an mir liebst, das bist auch du,

auch wenn,

du es noch nicht wagst so zu sein.

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