Ein bewusster Jahreswechsel - ein bewusster Jahresrückblick. Was ist geschehen in diesen letzten zwölf Monaten in dir. Wofür kannst du dankbar sein, was möchtest du feiern? Welcher rote Faden zieht sich durch dein Leben und hat in diesem letzten Jahr mehr und mehr Form angekommen. Und wohin geht deine Reise ab jetzt. Was für eine Ausrichtung, was für ein Ziel möchtest du ihm im neuen Jahr geben? 

 

Wir lauschen in uns hinein in diesen Tagen, wir geben den Gefühlen den Raum, gehört und gesehen zu werden. Die Stille, die uns inmitten der Schweizer Berge umgibt, kann auch uns still werden lassen.          

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Ein Abschied mehr

Der Wandel greift um sich

13. Januar 2017

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Es gibt niemanden, dem ich mich tiefer verbunden gefühlt habe. Es gibt niemanden, der mir näher stand. Es gibt keinen anderen Menschen, mit dem sich meine Seele Eins und Untrennbar gefühlt hat. Es gibt niemanden, den ich inniger, aufrichtiger, offener und ehrlicher geliebt habe. 

 

Unverstellt. Ohne Mauer. Nackt. 

 

Ich habe zugesehen, wie er sich weiter und weiter entfernt hat. Ich habe erlebt, wie ich jedes Jahr, jede Begegnung und jede neue Beziehung weiter an den Rand seines Lebens gestellt wurde. Ich habe jede Verletzung vollkommen zugelassen, nichts abgewehrt, alles genau angeschaut. In mir war eine Stimme, die mich geführt hat. Über jeden Zweifel, über jede Unsicherheit hinweg. Ich habe tausendmal alles beenden wollen. Ich habe ihm tausendmal den Rücken kehren wollen. Ihn tausendmal verflucht und gehasst. Ich bin hin- und hergereist zwischen den Extremen, wissend, das es wichtig ist für mich. Auf einer Ebene, die ich nur langsam klarer erfassen konnte.  Weiterlesen....

Ich bin nicht du

17. Januar 2017

Ich bin nicht du,

ich bin nicht das, was du von mir denkst.

Du siehst nur ein Bild,

soviel kleiner und enger als ich jemals sein könnte.

Du siehst dich in mir,

wie in einem Spiegelbild.

Ein klares Bild von dir.

 

Schau dich an!

Was du von mir denkst, denkst du von dir.

Was du an mir verurteilst, verurteilst du an dir.

Was du an mir nicht magst, magst du an dir selbst nicht.

Was du an mir liebst, das bist auch du,

auch wenn,

du es noch nicht wagst so zu sein.

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Eivør Palsdottir - Färör-Inseln & Island

Es erinnert an Klänge aus Lappland. Soviel Ähnlichkeit. Soviel Verwoben-Sein. Und soviel Urklang. Rhythmus der Erde. Herzschlag. Pulsieren. Wundervoll....

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"Traumland - Was bleibt, wenn alles verkauft ist?"

Island

Island - das Paradies auf Erden? Unverfälschte Natur? Wildnis pur? Ja, das gibt es, aber wie überall auf der Welt, verkaufen auch die Isländer ihre Erde. Hier wird so direkt und unverfälscht sichtbar, wie wahnsinnig wir Menschen sind, das es nur noch wehtut.

Millionen von Touristen kommen jeden Sommer, um das zu fühlen, was sie andernorts zerstört haben. Bei sich zu Hause und überall sonst. Noch gibt es das auf Island. Gerade noch.

 

Anlässlich des Bau's des Kárahnjúkar-Staudamms, der heute die Energie für die Aluminiumfabrik in Reyðarfjördur liefert, schrieb Andri Snær Magnason sein Buch "Dreamland".

Es zeigt, was überall geschieht. Jeden Tag. Es zeigt, aus welchen Ursachen heraus, die Menschen der Zerstörung der Natur zustimmen. Was sie glauben lässt, das eine Wüste besser ist, als blühende Landschaften. Was uns kurzsichtig sein lässt. Er beschreibt die Angst um die Existenz, der ganze Staaten nach dem scheinbar rettenden göttlichen Strohhalm greifen lässt.... Weiterlesen

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Es ist ein Stück "nach Hause kommen". Alles ist vertraut hier unten. Die Kirchtürme von Radolfzell, der See, die Bergkuppen. Es macht Freude, direkt vom Bahnhof loszuradeln, immer am Ufer entlang. Quer über die Höri, quer durch meine alte Heimat, die mir so eine intensive Zeit mir mir selbst geschenkt hat. Aufarbeitung einer Beziehung. Und den Beginn der Beziehung zu meiner Seele. 

 

Ich spüre aber auch, das ich nicht mehr hierher gehöre. Spätestens am Zeltplatz in Wangen schreit mir diese Tatsache entgegen. Die wunderschönen, hohen Weiden sind allesamt gefällt. Sie haben dem Ort ihren Zauber gegeben. Jetzt ist er zu einer Zweckkühle herunterorganisiert worden. Der Blick - ja, der ist jetzt frei. Aber er ist auch karg, kahl und ungeschützt. Gänsehaut. Mir ist kalt bei diesem Anblick trotz herrlichstem Sonnenschein. Weiterlesen...